16. September 2017 :: Angekommen

Auf unserer Reise bekannten wir häufig, dass wir aus Österreich (nicht Australien) kommen. Manchmal kamen wir genau zum rechten Zeitpunkt an einem Ort an, um die richtigen Menschen, das perfekte Wetter oder eine ungemütliche Situation am Ziel anzutreffen. Selten kamen wir vom rechten Weg ab. Andere Male kamen wir zu spät oder zu früh, was wieder gut war – etwa „verpassten“ wir schlimme Erdbeben in Ecuador oder Peru. Ob Peter zu früh, zu spät oder doch genau zum richtigen Zeitpunkt in Brasilien kam, soll hier nicht diskutiert werden. Nach Hause kamen wir – wie schon öfters angemerkt – vier Monate früher als geplant. Und Jakob kam neun Monate nach Peter, womit wir zum eigentlichen Grund dieses Beitrages kommen:

Unser Sohn, der schon etwa 6000 Kilometer mit Mama (vormals Claudia) mitgestrampelt hat und damit länger auf einem Fahrrad vor seinem als andere Menschen während ihres ganzen Lebens verbracht hat, kam Mitte August zur Welt. Damit ist unser blinder Passagier nicht mehr blind (sondern umso frischer und gesünder) und aus unserer Dreierbeziehung (Claudia, Peter und Loki) wurde eine gar nicht so komplizierte Viererbeziehung, in der eindeutig der Jüngste das Sagen hat.

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Wir freuen uns sehr – und auf unseren ersten längeren gemeinsamen Radausflug zu viert,
Claudia, Peter, Loki – und seit einem Monat: Jakob

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15. Mai 2017 :: FAQ oder Wie viele platte Reifen hatten wir?

Wir sind anderthalb Monate zurück in Österreich, da wurden uns bereits viele Fragen gestellt – und einige mehrfach. Eine Zusammenfassung dieser häufigsten Fragen (FAQ – Frequently Asked Questions) wollen wir in diesem Beitrag beantworten.

Hat es uns gefallen?
Ja. Genauer müssen wir sagen: Eher ja. Wahrscheinlich haben uns 20 % der Tage gut oder sehr gut gefallen, aber ungefähr vier Fünftel aller Reisetage waren entweder fad oder anstrengend und teilweise absolut unlustig. Im Nachhinein überwiegen jedoch die positiven Erinnerungen deutlich.

Was hat uns am besten gefallen?
DSC04936aAm schönsten waren ganz klar die positiven Begegnungen mit vielen Menschen, sodass wir jetzt davon überzeugt sind, dass die Welt am richtigen Weg ist und ständig besser (statt schlechter) wird.
Als Reiseland waren wir von Mexiko angetan: Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, Varietät der Küche und Vielfalt der Landschaft spielen bei dieser Entscheidung mit DCIM100GOPROGOPR1779.(es folgen Kolumbien, Slowenien und andere Länder, wo wir gerne wieder hinreisen möchten).
Landschaftlich waren wir von den Galapagos-Inseln überwältigt (eigentlich von der Fauna), außerdem von den USA (besonders der Südwesten mit den Redwoods, Death Valley u. a.), Island und Südbayern. Als schönste Großstädte auf unserer Route zählen wir Vancouver und Rio de Janeiro.

Was war am gefährlichsten?
Der gefährlichste Moment war zweifelsohne, als in Mexiko beide Bremssysteme zur gleichen Zeit versagten, während wir steil bergab fuhren (zum Glück DSC06074akonnten wir Loki unfallfrei stoppen).
Ebenfalls in Mexiko brach unser Rahmen, was aber keine Gefahr darstellte, da wir uns äußerst langsam durch eine Stadt bewegten.
Und nochmals ging unser Adrenalinspiegel in Mexiko hoch, als wir in eine kleine Revolte kamen, welche wir aber unbeschadet hinter uns brachten.

Würden wir es wieder (so) machen?
Peter sagt: Ja!
Claudia meint, sie hätte es nicht gemacht, wenn sie gewusst hätte, was alles passieren kann (das heißt, was alles passiert ist).

Haben wir an Abbruch, Trennung oder ähnliches gedacht?
DSC00015aNatürlich haben wir das, und gar nicht so selten. Öfters standen wir an einem Ort bei miserablem Wetter (meist ging es einher mit Gegenwind) und sagten uns, dass wir doch dumm seien, wenn wir uns weiterhin so zum Leiden zwingen würden und in Österreich ein viel schöneres Leben genießen könnten. Aber wir brachen nie ab und trennten uns dann doch nicht.

DSC06812aWo schmeckte uns das Essen am besten?
Generell schmeckte es uns in Mexiko am besten, die beste Lasagne bekamen wir aber in Kanada und das beste Mahl in Brasilien. Übrigens entschuldigt, liebe Argentinier und Uruguayer, aber das Grillfleisch mundete uns in Brasilien mehr.

Haben wir schlechte Erfahrungen gemacht?
Ja, doch machten wir immer wieder gute Erfahrungen, wenn etwas Schlimmes DSC03527apassiert war. Persönliche Rückschläge erlitten wir beispielsweise in Kanada, als wir nach einem langen Tag im Regen mit einem Gastgeber ein Missverständnis hatten, oder in Brasilien, als wir in einer Stadt gegen Abend absolut keinen Platz zum Übernachten fanden (nicht einmal ein Hotel oder eine Herberge) und schließlich in den nächsten Ort fahren mussten, um dort an einer Tankstelle unser Zelt aufzuschlagen.

Wurden wir bestohlen, ausgeraubt?
Wir wurden nie ausgeraubt oder bedroht (oder wir haben es in unserer Naivität einfach nie bemerkt) und nur einmal wurden uns neue Socken in Ecuador gestohlen (die wir schon einige Tage lang zu verschenken versuchten).

Was waren die positivsten Begegnungen und Momente unserer Reise?
DSC00269aAm schönsten war, wenn uns wildfremde Menschen unerwartet Hilfe anboten, wenn wir sie gerade am meisten brauchten und eben nicht erwartet hätten. Ein Deutscher lud uns samt Loki für einige Kilometer am Anhänger auf, als wir völlig erschöpft waren. Als unsere Kette gerissen war, nahm uns eine Kanadierin für zwei Tage zu sich nach Hause mit, wo wir den ärgsten Sturm der Saison abwarten konnten. Ein Peruaner brachte unsere Geldbörse unberührt zurück, welche wir in seinem Laster vergessen hatten. Ein Brasilianer, den Peter über zehn Jahre nicht mehr gesehen hatte, nahm uns wie Familienmitglieder auf und beherbergte uns zwei Wochen.
DSC07552aBesonders harmonische Momente verlebten wir meist an jenen Orten, wo wir Urlaub vom Radreisen machten – etwa auf unserem Roadtrip (in den USA), in Oaxaca und Mérida (beides Mexiko), auf der Insel Ometepe (in Nicaragua), auf den Galapagos-Inseln, in El Alto (Bolivien) und in Curitiba sowie Salvador (Brasilien).
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Sind wir gestürzt?
Glücklicherweise stürzten wir nie richtig schlimm während der Fahrt. Am ersten Tag in Mexiko stürzten wir, als wir in zu steilem Winkel über Eisenbahngleise fahren wollten – das erste Wort, welches wir im Spanischwörterbuch nachschlagen mussten, war „schweißen“ (auf Spanisch: „soldar“); wir brauchten das Wort noch öfters und werden es nicht so schnell vergessen.

Was ist noch original von Loki?
Nicht viel, nicht einmal der Rahmen blieb „ursprünglich“. Von Loki schaffte es an Originalteilen nur Claudias Sitz, Peters Sattel, der Lenker (verrostet DSC02647a
und ohne Bremsen, Klingel, Schaltung), ein Kettenblatt (von insgesamt fünf), Peters Pedale, der hintere Gepäckträger, das Innenrohr vom vordersten Rahmenteil (längenverstellbar, wo Claudias Pedale montiert sind), der Radcomputer (mit Tixo geklebt), die Lichtanlage (ohne Kabel und Stecker) und ein Teil des Vorderrads (die Felge mit den meisten Speichen und dem Nabendynamo) zurück nach Österreich. Alles andere wurde mindestens einmal getauscht – vom Tretlager über die Bremsscheiben und den Lowrider (vorderer Gepäckträger) bis zu den Schaltkabeln und beiden Ketten.

Sind wir früher/später als geplant zurückgekehrt? Warum?
route1Wir kehrten etwa vier Monate früher als ursprünglich geplant zurück. Weitgehend hielten wir uns an den groben Zeitplan, welchen wir Monate vor Antritt der Reise am Schreibtisch skizzierten, aber wir machten auch einige Umwege (z. B. tausende Kilometer in Kanada), Zwischenurlaube (Roadtrip und Galapagos) oder Abkürzungen (Autostoppen statt selbst Radeln und Rückflug von Salvador nach Barcelona statt von Fortaleza nach Lissabon). Der Grund, warum wir in Brasilien und Europa schließlich weniger als geplant radelten, war der blinde Passagier, welcher die letzten 5000 Kilometer mit uns zurückgelegt hat und die Nerven raubenden Radverhältnisse die Küste Brasiliens entlang (enorme Hitze, Gegenwind, steile Hügel und mehrmals täglich brechende Speichen am Hinterrad).

Wie viel hat es uns gekostet?
Wir kennen nicht die genauen Kosten, schätzen sie aber auf 15000 Euro – insgesamt für zwei Personen und über beide Jahre gemeinsam einschließlich Anschaffungskosten von Rad und Material. Das macht rund 20 Euro pro Reisetag (deren wir 727 zählten) – oder etwa 5 bis 10 Euro täglich, wenn man die Einmalkosten wie Tandem, sonstige Ausrüstung und Versicherung abzieht.

DSC08301aHaben wir oft gezeltet?
Das ist Ansichtssache. Faktisch haben wir etwa 200 Mal unser Zelt aufgestellt, das ist etwas öfter als jede vierte Nacht einmal. Aber wir zelteten in Europa kaum, während wir in Ländern wie Panama fast jede Nacht im Zelt verbrachten.

Und jetzt heiraten wir?
Nein, vielleicht doch irgendwann. Wir hätten es ja fast am Tag unserer Rückkehr am 1. April gemacht, aber da gab es leider am Standesamt doch keinen Termin mehr. Abwarten und Rad fahren.

Und natürlich: Wie viele platte Reifen hatten wir?
DSC01728a50. Das ist rund alle 700 Kilometer einer. Natürlich erfüllten wir die Statistik nicht so exakt, sondern wir radelten die letzten 2500 Kilometer in Europa gänzlich ohne den Schlauch flicken zu müssen, hatten dafür aber einmal in Peru fünf Löcher auf einmal (nicht nur am selben Tag, sondern im selben Moment – da verloren wir etwas die Zählung, vielleicht waren es also auch 51 oder 52).

Beste Grüße,
Peter und Claudia

PS: Wen es wirklich interessiert, der darf nachlesen, wie oft wir folgende Radteile ersetzen mussten (und wie viele Kilometer sie etwa hielten):

DSC01695aAntrieb
Vordere Kette (länger, daher geringer beansprucht): 2 Mal (24000 km bzw. 11000 km, Ø 17000 km)
Hintere Kette (kürzer, stärker beansprucht): 7 Mal (3000 km bis 6000 km, Ø 5000 km)
Kassette: 3 Mal (6000 km bis 16000 km, Ø 11000 km)
Kettenblätter: das kleinste einmal (33000 km), das mittlere 4 Mal (4000 km bis 20000 km, Ø 8000 km), das größte gar nicht (bereits über 35000 km)
Claudias Kettenblätter: einmal (35000 km)
Schaltkabel: vorne/linker Hebel 3 Mal (7000 km bis 12000 km, Ø 10000 km), hinten/rechter Hebel 8 Mal (1000 km bis 7000 km, Ø 4000 km)

Hydraulische Scheibenbremsen
Bremssysteme: vorderes und hinteres je einmal komplett (Bremshebel bis zu den Hubkolben; nach 26000 km bzw. 30000 km)
Bremsflüssigkeit: je 2 Mal vor Tausch des Bremssystems gewechselt (nach 18000 km und weiteren 7000 km)
Bremsscheiben: vordere, größere (am kleinen Rad) 2 Mal (nach 19000 km und weiteren 6000 km), hintere, kleinere (am großen Rad) einmal (19000 km)
Bremsbeläge: vorne und hinten jeweils 8 Mal (3000 km bis 8000 km, Ø 4000 km)

DSC04692aLaufräder (Reifen)
Vorderradmantel: 7 Mal (unter 1000 km bis 11000 km, Ø 4500 km)
Plattes Vorderrad: 24 Mal (bis zu 6000 km, Ø 1500 km)
Vorderradspeichen: 4 Mal (Ø 9000 km)
Hinterradmantel: 17 Mal (wenige 100 km bis 11000 km, Ø 2000 km)
Plattes Hinterrad: 26 Mal (bis zu 13000 km, Ø 1400 km)
Hinterradspeichen: ca. 30 Mal (bei Dauerversagen Felge nach 32000 km ersetzt, davor Ø 3500 km)

Sonstiges
Lowrider (vorderer Gepäckträger): 2 Mal (Ø 17000 km)
Peters Radhose: etwa 4 Stück (Ø 10000 km)
Klingeln: Wir haben nicht mitgezählt, aber wir verschlissen ca. 6 Stück (vorne und hinten)

13. April 2017 :: Die Reise in Bildern

Unsere Reise ging vor beinahe zwei Wochen zu Ende und es scheint uns schon, als ob sie eine blasse Erinnerung aus einem anderen Leben wäre.

Wir wollen noch ein paar Eindrücke hier veröffentlichen, beginnend mit Claudias zeichnerischer Umsetzung der Reise – links bis Mexiko, rechts ab Zentralamerika.

Wie nach dem ersten Reisejahr haben wir wieder ein Jahresvideo zusammengestellt (ausnahmslos mit unseren Tagesfotos; von Tag 367 bis 727):

Es folgt nochmals das bereits bekannte Video des ersten Jahres (Tag 0 bis 366):

Zwar nicht sesshafte, aber doch recht stationäre Grüße aus Österreich,
Peter und Claudia

1. April 2017 :: Das Ende einer langen Reise

Am 6. April 2015 wartete eine Gruppe Freunde mit einem Start-Banner mehrere Stunden bibbernd in der Kälte auf unsere Abfahrt.

Am 1. April 2017 erwarteten uns aus tausenden von Fotos zusammengesetzte Z-I-E-L-Tafeln an selber Stelle und dahinter Freunde und Familien auf unsere Rückkehr. Mit so einem Empfang war der Wehmut über das Ende unserer Reise gleich von der Willkommensfreude überwältigt oder zumindest betäubt.

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Die ersten Wiedersehen gab es bereits am Bahnhof in Wiener Neustadt und dann entlang des Radwegs nach Mödling, sodass wir die letzte Etappe bei herrlichem Frühlingswetter, in Begleitung vieler lieber Menschen richtig genießen konnten. So eine kunterbunte Radparade mit 22 Fahrrädern + Mario, welcher uns laufenderweise begleitete, dürfte wohl noch selten am Wienerneustädter Kanal gesichtet worden sein – ein wahrlich würdiger Abschluss unserer Reise. Sogar für ein Essensstartpaket war gesorgt (welches leicht den Wochenbedarf einer Großfamilie oder zwei hungriger Radfahrer deckte) – VIELEN DANK an alle, die uns an diesem Tag und während der gesamten Reise begleitet haben.

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Wir beenden diesen Lebensabschnitt mit einem riesigen Sack an Erfahrungen und Erlebnissen. Was im Moment aber am meisten zählt, ist das Gefühl, nicht vergessen worden zu sein und Menschen um uns zu haben, die uns erwarten, denen wir wichtig sind und welche uns wichtig sind.

„A journey is best measured in friends rather than miles.“ (Tim Cahill)

Was unsere Reise für uns zu etwas Großem werden ließ waren nicht die Summe der zurückgelegten Kilometer (35004), der bereisten Länder (31) oder besichtigten Sehenswürdigkeiten (2137), sondern die Begegnungen mit Menschen und das Gleiche gilt für unsere Rückkehr, die ohne euch bedeutungslos gewesen wäre.

DANKE!

Claudia und Peter

29. März 2017 :: Details zur Rückkehr

In zwei Tagen bestätigt sich, was wir schon seit zwei Jahren sagen (da wir ja praktisch im Kreis gefahren sind): Wir fahren nach Hause.

Nochmals die Fakten in einer Zeile: Wir treffen uns um 9:30 Uhr am Bahnhof Wr. Neustadt (Punkt A auf der Karte), fahren um 10 Uhr los, folgen dem Eurovelo 9 (dem Thermenradweg), legen zumindest nahe Baden (Brücke an Grenze Tribuswinkel – Baden – Traiskirchen; Punkt B; wir kommen nicht zum Bahnhof Baden) eine Pause ein (etwa 11:30 bis 12 Uhr) und düsen anschließend heim (Punkt C: Doktor-Franz-Josef-Schicht-Gasse 5), um bald nach der Ankunft weiter zum Heurigen zu gehen/fahren (ab zirka 14/15 Uhr; Punkt D: Zur Reblaus, Spechtgasse 45).

Ob auf der Fahrt oder beim Heurigen – wir freuen uns auf euch!

Punkt A: Bahnhof Wr. Neustadt

Bis Samstag! (Nur noch zweimal schlafen!)
Peter und Claudia

28. März 2017 :: Zurück zum Ursprung

Wir schreiben den 8. November 2014. Ein Hase-Pino-Tandem vollbringt seine Jung-Fernfahrt von Maribor nach Graz und wird bei strömendem Regen Loki getauft. DSC06200aIm Zickzack wackeln wir uns von Slowenien nach Österreich und können uns nicht recht vorstellen auf diesem Gefährt eine lange Reise zu beginnen.

Zweieinhalb Jahre und zirka 35000 Kilometer später kehrt Loki als „alter Hase“ und wir als noch ältere Radler zurück zum Ursprung, DSC06041anämlich in die Radwerkstatt von Peter Osterveršnik, durch welchen wir einst Loki für uns entdeckten und der somit mitverantwortlich an unserer Reise ist.

Wenige Tage zuvor wurden wir von der Stammmutter aller Hasen (die mit ihrem Gatten die Firma Hase Bikes führt) DSC06162aim slowenischen Hügelland aufgesucht und vom Fotografen Holger für ihren neuen Adventure-Katalog abgelichtet.

DSC00327aMit unserem Händler Peter verbrachten wir schließlich einige Stunden in der Werkstätte und brachten Loki wieder auf Vordermann, was ihm sichtlich Vergnügen bereitete (ob Peter oder Loki, lassen wir an dieser Stelle offen). Loki geht es seither wieder wunderbar, zweien seiner Kollegen dagegen nicht, da diese als Ersatzteillager herhalten mussten.

Und nun folgen die letzten Tritte bis Mödling, wo sich Loki am 1. April auf ein-, zwei- oder mehrrädrige Begleitung freut!

Bis bald,
Claudia, Peter und Loki

14. März 2017 :: Die letzten Kilometer

Liebe Radlerinnen und Radler!

Nach fast zwei Jahren ist es soweit: Wir kommen heim.

Vorher aber werden wir die letzten Kilometer nach Hause zurücklegen – und wir laden euch alle herzlich dazu ein, mit uns diesen letzten Schritt, also diese letzten Tritte zu machen.
Unsere 727. Tagesetappe soll am Samstag, 1. April von Lanzenkirchen über Wiener Neustadt und Baden nach Mödling führen.

Der Einfachheit halber treffen wir uns um 9:30 Uhr (MEZ) vor dem Hauptbahnhof Wr. Neustadt (Bahnhofplatz, vor dem Ausgang an der Ostseite), Abfahrt ist um 10 Uhr (mitteleuropäische Zeitrechnung, nicht lateinamerikanische), für GPS-Nutzer lauten die Koordinaten 47°48’42.0″ Nördliche Breite 16°14’04.9″ Östliche Länge (auf Google Maps: 47.811658, 16.234704).

Der Weg wird uns halbwegs entlang des europäischen Radwegs „Eurovelo 9“ über Baden nach Mödling führen und etwas mehr als 40 km umfassen, wobei die langsameren Teilnehmerinnen und Teilnehmern bitte ihr Tempo an unser noch langsameres Tempo (mehr als kinderfreundlich!) anpassen werden.

Also keine Angst – jede und jeder kann mitfahren! Motorisierte Fahrzeuge können uns vielleicht nicht überall am Radweg begleiten, bitte dies zu bedenken (und: Nicht hupen!). Es wird zumindest stündliche Pipipausen geben und zum Beispiel in Baden die Möglichkeit für die letzten 12 km zur Gruppe hinzuzustoßen (auf Anfrage am Bahnhof, etwa um 12 Uhr).

Um Teilnahmebekundung wird gebeten (per Antwortformular zum Blog oder E-Mail an [gelöscht] oder Anruf bei [gelöscht]).

Bitte für passende Kleidung sorgen – wir werden bei jedem Wetter starten, das heißt zurückkehren. Das Tragen eines (Rad-)Helms schreiben wir für die Teilnahme vor, Flickzeug und Handpumpe haben wir für den Fall der Fälle.

Wir würden uns über eure Begleitung sehr freuen!

Bis bald,
Peter und Claudia

PS: Wir erwarten uns ein mindestens so großes Ziel-Schild wie bei unserem Start 🙂

PPS: Dieses Mal werden wir euch nicht zwei bis drei Stunden in der Kälte warten (sondern radeln) lassen.